Sport– und Spieltag - Wie sieht ein solcher Tag aus?

Fröhliches Kinderlachen erfüllt die große Sporthalle, in der Physiotherapeutin Heike ver-schiedene Geschicklichkeits-, Bewegungs-Parcours  und spielerische Herausforderungen aufgebaut hat. „Es geht darum, Ängste abzubauen und die Kinder erleben zu lassen, was sie eigentlich können. Besonders ist, dass sie sich dabei gegenseitig anspornen.“

 

Zu sehen, was Daniel (13) schon kann, ist auch für Anka eine große Herausforderung. Daniel musste aufgrund einer bösartigen Tumorerkrankung von wenigen Jahren das rechte Bein im Oberschenkel  amputiert werden. Anka (8) hatte im vorletzten Jahr einen Unfall mit dem Fahrrad. Schwere Verletzungen am linken Unterschenkel machten eine Amputation notwendig.

 

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Noch unsicher, aber mit strahlenden Augen folgt sie vorsichtig Peter auf die Sprossenwand. Neben ihr steht ihre Schwester (11) und macht ihr Mut. Heike passt auf (eher unauffällig), dass die mutige Aktion die kleine Anka nicht überfordert. Daniel kullert inzwischen schon laut und fröhlich johlend die dicke Sportmatte herunter. Das lässt Anka über sich hinauswachsen: achtsam, aber mit sichtlicher Begeisterung lässt auch sie sich nach unten trudeln. Applaus ertönt, Anka nimmt ihn ein bisschen verlegen, aber stolz, entgegen.

 

Auch bei den Eltern, die am Rande des Geschehens Erfahrungen austauschen, kommt Begeisterung für die Fortschritte ihrer Kinder auf. Viele spielen mit, andere schauen zu.

 

„Wichtig ist uns auch, “ so Andrea Vogt-Bolm, „Geschwisterkinder, Freunde oder Klassen-kameraden mitmachen zu lassen. Denn eines unserer wichtigsten Ziele ist zu integrieren und nicht auszuschließen!“

 

 

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