Sport– und Spieltag - Wie sieht ein solcher Tag aus?

Gabi (4), Vanessa (7), Franziska (6) und Paul (5) stehen im Kreis und trudeln sich gegenseitig einen großen bunten Ball zu. Dabei bemerken sie gar nicht, dass sie dabei immer stabiler und sicherer auf beiden Beinen stehen. Das Vertrauen in das künstliche Bein, die Prothese, wächst und gibt ihnen Halt.

 

tl_files/ampukids/Bilder/Homepage/Fische/fish2.pngAnka rennt inzwischen mit Max im Slalom um aufgestellte Hütchen und wirft am Ende der Strecke einen kleinen Ball in ein Mini-Fußball-Tor. Das Laufen um Hindernisse herum ist für Menschen mit Prothese eine wichtige – aber oft nicht einfache – Aufgabe. Anka rennt, fällt hin, Ihre Mutter hält die Luft an, wird aber von Physiotherapeutin Heike mit einem Blick beruhigt, Anka steht auf, läuft weiter – wie schön!  

 

 

Nach eineinhalb Stunden Toben, Spielen und Spaß sind die meisten erschöpft, die Wangen glühen und es ist Zeit, sich hinzusetzen, einen Apfel oder eine Banane zu essen und ein bisschen zu reden. Aber die Ruhe hält nicht lange an, denn gleich geht’s ins Schwimmbad.

 

AMPU VITA e. V. mietet eigens für diesen Zweck die große Schwimmhalle des Berufs-förderungswerkes Hamburg.

 

tl_files/ampukids/Bilder/Homepage/Fische/krake.pngDieses Schwimmbad ist behindertengerecht ausgestattet und das Wasser kann auch mit dem Rollstuhl erreicht werden. „Das ist wichtig für Kinder, die keine wasserfeste Gehhilfe haben,“ sagt Heike.

 

Während sich die größeren Kinder schon unter Aufsicht von Bademeister Michael im Wasser tummeln, begleiten Heike und die Eltern die Kleineren ins Wasser. Mit Schwimmnudeln, Badebrettern und Bällen geht es hoch her und das Schwimmbad schlägt hohe Wellen.

 

Gabi und Paul können noch nicht schwimmen und spielen im flachen Wasser mit einer Badeente. Daniel taucht im tiefen Wasser nach Ringen. Die wasserfeste Gehhilfe ermöglicht ihm sichere Bewegung im Wasser. Aber auch Klaus (11), dem seit Geburt der rechte Arm fehlt, schwimmt in kräftigen Zügen mit einem Arm und beiden Beinen.

 


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